Blauring Anno Dazumal

«Ganz äs speziells Gfühl» am Blauring Anno Dazumal

Am Samstag, 21. Mai verwandelte sich der 3. Stock des Kultur- und Kongresszentrums Zwei Raben in eine Ausstellung. Mit unzähligen Fotos, zahlreichen Zeitungsberichten und einigen Blauring-Gegenständen wurde der Blauring von den 60er Jahren bis heute repräsentiert. Die jetzigen Blauringleiterinnen und Kinder liessen sich von den alten Fotos begeistern, suchten sich auf früheren Lagerfotos und inspirierten sich für neue Ideen. Auch die ehemaligen Blauringgenerationen kamen nicht mehr aus dem Staunen. Bereits das Treppenhaus und das Betreten des dritten Stocks lösten viele Erinnerungen hervor und die vielen aufgestellten Hallos brachten Lebensfreunde aus dem Blauring wieder zusammen. Die Fotos wurden genaustens studiert und wohl kaum ein Gesicht blieb unbenannt. Zu jedem Kind und jeder Leiterin wusste man noch Geschichten zu erzählen und es wurde fleissig gelacht.

Gefährdete Finger und aufwändige Speisen
Ein ehemaliges Küchenteam versank in den Erinnerungen an ihre gemeinsamen Erlebnisse. Es wurde erzählt, wie sie beim Betreten der Lagerküche auf der Engstligenalp mit Schrecken feststellten, dass hier noch auf dem Holzofenfeuer gekocht wird. Doch das hinderte sie nicht daran köstliche Speisen vorzubereiten, waren sie doch bekannt für ihre Spontanität, Kreativität und Engagement. So wurde passend zu einem Themenblock die Küche mit Dampf von kochenden Wasserkesseln gefüllt, Lebkuchen als Notenblätter verziert und über Nacht ganz viel Brot gebacken, damit die Schar früher als erwartet bereits am Sonntag auf die Wanderung konnte. Doch manchmal kamen sie auch ins Schwitzen und nicht bloss wegen dem Zeitdruck in der Küche. So schnitt sich eine der dreien am ersten Lagerabend ganz fürchterlich in den Finger und war eine Woche lang auf die Hilfe der anderen angewiesen.

Theater
Theater gehört seit eh und je zum festen Lagerbestandteil und wenn die Leiterinnen eines lieben, dann ist es sich zu verkleiden. So entdeckten sich ehemalige Leiterinnen wieder verkleidet als Klosterfrau, Clown, Queen und einige nicht ganz zuordnungsfähige Verkleidungen. Was sie da dargestellt haben, wissen sie selbst nicht mehr. Doch eines sind sie sich sicher: Beim Theaterspielen kamen sie so in den Flow, dass ein Blödsinn am anderen erzählt und gespielt wurde. So fragte man sich nun im Nachhinein, ob das für die Kinder überhaupt noch lustig war? Die Antwort darauf wird man wohl nie finden, aber dass das Leitungsteam meist das grösste Gaudi hatte, sind sie sich einig.

Trompetenfanfare und Z’Morgäautomat
Einige Leiterinnen kamen beim Anblick von Pater Maurus auf den Fotos so richtig in Fahrt. Sie erinnerten sich zurück an sein allmorgendliches Wecken mit der Trompete und konnten sogar noch die Melodie gemeinsam nachsingen. Das muss ein prägendes Erlebnis gewesen sein. Ein weiterer Hit sei jeweils der Z’Morgäautomat gewesen. Den Beschreibungen zufolge versteckten sich die Leiterinnen hinter einer riesigen Frühstücksmaschine aus Karton. Die Kinder durften mit ihrem Finger bei den Getränken und Nahrungsmitteln hineindrücken und die Frühstücksmaschine gab das entsprechende Frühstück heraus. Wer weiss, vielleicht findet diese Erfindung schon bald wieder Einzug in die Sommerlager.

«Ganz äs speziells Gfühl»
Etwas verbindet alle Blauringmädchen aus allen Generationen – «äs ganz äs speziells Gfühl». Das Gefühl, welches entstand, wenn man gemeinsam ein bis zwei Wochen im Lager verbrachte und schöne, spannende, abenteuerlustige, besinnliche, sportliche, singende, kreative Stunden verbrachte. Das Gefühl der Lebensfreu(n)de, welches noch heute in den Herzen aller Blauringmädchen schlägt. Diese Freude war den Besuchern der Ausstellung ins Gesicht geschrieben und wurde in ihrem Erzählen zum Ausdruck gebracht. Mit den Fotos wurden einige Jahre zurückgereist und viele Erlebnisse in Gedanken nochmals erlebt. Die vielen dankbaren und strahlenden Gesichter haben zum Ausdruck gebracht, wie prägend die Zeit im Blauring für viele ist und war. Schnell war klar, dass diese Fotos nun nicht verstauben sollen, sondern in kommenden Jahren wieder hervorgeholt werden. Der Blauring Einsiedeln freut sich auf weitere gemeinsame Stunden, um in Erinnerungen zu schwelgen.
 



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