PFINGSTen mit beGEISTerung

Der Familienträff der Pfarrei lud anstelle des traditionellen PFINGSTweekends am Samstag zu einem Abendspaziergang ein. Sogar Petrus schloss für diesen Anlass seine Regenschleuse und liess den Anlass trocken geschehen. Jugendliche, Frauen, Männer und Kinder waren von Feuer zu Feuer unterwegs und liessen sich beGEISTern.

Am Samstagnachmittag wurde vom Familienträff bei verschiedenen Familien und der Jugendkirche ein «Holzbürdeli» mit Scheiten abgegeben. Um 18.00 Uhr konnten die Teilnehmenden dann bei ihrem ersten Feuer starten, wo sie eine Tasche mit einem Plan, der Pfingstgeschichte, Zündhölzer, einem Pfingstbrot mit Botschaft für den Sonntagmorgen und eine Fackel bekamen. Immer wieder begegnete man einer kleinen Gruppe, kreuzte den Weg oder machte sich gemeinsam zum nächsten Feuer auf. Viele kannten sich aus anderen Pfarreinlässen des Familienträff, aus früheren Pfingstweekends in Elm, Stäfa oder Schönenberg, auf welches man nun schon zum zweiten Mal verzichten musste oder man lernte sich nun auf einem gemeinsamen Wegstück neu kennen.

Das Feuer gemeinsam unterhalten, damit es weiterbrennt
All die verschiedenen Feuer wurden durch die Holzscheite unterhalten, welche durch die Teilnehmenden von Feuer zu Feuer getragen wurden. Alle waren also mitverantwortlich für die Feuer, was Sinncharakter hatte. Manchmal musste ein Gastgeber selbst noch ein Scheit nachlegen, damit die Bratwurst auch schön braun gebrätelt werden konnte. Denn überraschenderweise bekamen die Gäste an jedem Feuer eine Kleinigkeit als Wegzehrung: Von Bratwurst, Suppe und Wein bis hin zu verschiedenen Desserts mit Kaffee und wärmendem Tee.
Die Route durfte frei gewählt werden, einzige Vorgabe: nicht mehr als 15 Personen sollten sich um eine Feuerstelle versammeln. Bei jedem Feuer durften Quizfragen gelöst, eine Geschichte gehört oder über eine der sieben Geistesgaben: Weisheit, Erkenntnis, Einsicht, Rat, Kraft, Frömmigkeit und Gottesfurcht philosophiert werden. Wen wunderte es, dass die Zeit sehr schnell verging und man nicht jedes Feuer besuchen konnte.

BeGEISTerte Schlussfeier vor der Jugendkirche
Um 21.00 Uhr trafen sich die Gastgeberinnen und Gastgeber und einige der Teilnehmenden für einen gemeinsamen Schluss vor der Jugendkirche, wo P. Basil während der drei Stunden ein Feuer gehütet hatte. Liedblätter wurden verteilt und mit Freude erklang das erste Lied: «Füür und Flamme – Pfingste in Jerusalem». Franziska Keller erzählte über den inspirierenden, aktiven Geist Gottes, der eigentlich weiblich ist, da vom hebräischen ruach herkommend. Die Kraft, die so viel ermöglicht und Menschen bewegt. Heute wie damals, als die Frauen und Männer sich 50 Tage nach Ostern zum schawuot, dem jüdischen Erntedankfest in einem Raum in Jerusalem getroffen hatten. Als sie, obwohl verschiedene Muttersprachen sprechend, plötzlich auf eine Art kommunizierten – eben auf der Herzebene – die jede und jeder verstand. In der Sprache, mit der Jesus in die Herzen vieler Menschen gesprochen hatte, die aber wie schon damals, auch heute nicht von allen verstanden wird. Der von Jesus versprochene Geist bewirkte dann, dass die Frauen und Männer den Mut bekamen, den engen Raum zu verlassen und sich aufzumachen.
Die Enge verlassen und sich aufmachen. Genau um diesen Mut, weiterzugehen, im persönlichen Leben, wie auch für eine lebendige Pfarrei, bat die beGEISTerte Gemeinschaft am Samstagabend vor der Jugendkirche: In stillen Fürbitten, im verbindenden Vater unser und im Schlusssegen. Danach wurden die Fackeln am gemeinsamen Feuer entzündet. Die Flammen der Begeisterung mögen noch lange in allen bleiben und genauso, wie damals vor über 2000 Jahren, noch viele weitere Menschen anstecken.



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