Friedenslicht

Am Sonntagabend, 15. Dezember, machten sich 11 Ministrantinnen und Ministranten mit ihren Begleitpersonen aus Einsiedeln auf den Weg nach Zürich, um dort das Friedenslicht abzuholen. Dieses Licht wurde vor einigen Tagen von einem Kind in der Geburtsgrotte von Bethlehem entzündet und in einer speziellen Laterne mit dem Flugzeug nach Wien gebracht. Von dort aus wurde das Friedenslicht an über 30 Länder in Europa und Übersee weitergegeben.

Erstmals kam das Friedenslicht 1993 in die Schweiz und ist zu einem immer beliebter werdenden Brauch im Dezember herangewachsen, der an den wahren Sinn des Weihnachtsfestes erinnern soll.

Mit dem Schiff Arche und dem Friedenslichtkind Simone aus Rümlang traf das Friedenslicht um 17 Uhr beim Schiffsteg Bürkliplatz ein und entzündete die grosse Friedenslicht-Skulptur.

Ein kleines Licht – als Zeichen des Friedens – wurde von Mensch zu Mensch weitergeschenkt. Ein Licht, das Freude und Zuversicht ausstrahlt.

Unter dem Motto «Achtsam sein» soll diese Aktion der Solidarität Menschen verschiedener Kulturen und Weltanschauungen verbinden – zur Weihnachtszeit und darüber hinaus. In diesem Jahr leuchtet dieses hoffnungsvolle Licht bereits schon zum 27. Mal in der Schweiz.
Die Ministranten trugen das Licht durch die Bahnhofstrasse und die Altstadt zum Hauptbahnhof.

In Einsiedeln angekommen brachten sie das Licht in die Jugendkirche, wo Eltern, Geschwister und weitere Personen warteten, um das Licht entgegenzunehmen und es in ihre Häuser und Wohnungen mitzunehmen.

Das Friedenslicht brennt bis am 6. Januar in der Jugendkirche und kann von dort mit Kerzen, die zum Verkauf angeboten werden, mit nach Hause genommen werden.

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