Wurzeln im Glauben festigen

Die jungen Leute wurden am Freitagabend zu einem ersten Kennenlernen und gemütlichen Abendessen ins SJBZ geladen. Die Verantwortlichen des Firmweges Steffen Michel und Vera Tonazzi, sowie die Firmbegleiter Gudrun Goebel, Michael Limp, Nicole und Ruth Hartgens erwarteten sie bereits freudig. Dank gutem spätsommerlichem Wetter konnten die Einstiegsspiele draussen veranstaltet werden. Dabei ging es um die Persönlichkeiten der Jugendlichen und deren Motivation den Firmweg anzutreten. Danach begaben sich die Teilnehmenden in Kleingruppen, wo schon erste spannende Gespräche zu Stande kamen. Diese konnten beim anschliessenden Abendessen fortgeführt werden, bevor sich die Wege wieder trennten.

Am Samstagmorgen um 8 Uhr sahen sich die Firmanden bereits wieder. In der alten Mühle des Klosters tauschten sich die Jugendlichen in einer Befindlichkeitsrunde aus und starteten so gemeinsam in den Tag, Znüni inklusive. Es folgte der erste Workshop, geleitet von Pater Basil, welcher den jungen Leuten die Sozialeinsätze vorstellte, die zur Auswahl stehen. Alle Teilnehmenden des Firmweges sollen sich in der Pfarrei engagieren.

In einem nächsten Programmpunkt warfen die Jugendlichen und ihre Firmbegleiter mit Pater Martin und Bruder Gerold einen Blick hinter die Klostermauern. Besonders spannend zu sehen, waren die Kleider der Madonna und die Bibliothek.

Zu guter Letzt betätigten sich die Jugendlichen kreativ mit Jasminka Sakac. Jede Kleingruppe bemalte eine Blumenkiste und bepflanzte diese dann auch, dies angelehnt an das Thema der Verwurzlung in Christus. Ein gemeinsames Mittagessen stärkte alle für den Nachmittag, an dem die Firmanden das Glaubensbekenntnis genauer unter die Lupe nahmen und später über ihr persönliches Gottesbild diskutierten.

Samuel Staffelbach führte in die Welt der Meditation und der Klangschalen ein, was viele Jugendliche als sehr entspannend empfanden. Steffen Michel brachte den Teilnehmenden zudem die Sakramente, insbesondere das Firmsakrament näher.

Nach diesem langen Tag, freuten sich alle auf ein köstliches Abendessen. Abschliessend wurde in der Jugendkirche ein Gottesdienst gefeiert, bei dem die Eltern der Firmanden ihnen ihre Taufkerze und somit die Verantwortung über ihren Glauben überreichten. Samuel Staffelbach umrahmte die Zeremonie mit besinnlichen Klängen einer Indianderflöte und der Klangschalen.

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