Friedenslicht

Am Sonntagabend, 16. Dezember, machten sich 18 Ministrantinnen und Ministranten mit ihren Begleitpersonen aus Einsiedeln auf den Weg nach Zürich, um dort das Friedenslicht abzuholen. Dieses Licht wurde vor einigen Tagen von einem Kind in der Geburtsgrotte von Bethlehem entzündet und in einer speziellen Laterne mit dem Flugzeug nach Wien gebracht. Von dort aus wurde das Friedenslicht an über 30 Länder Europas und in Übersee weitergegeben.

Mit einem Extra-Schiff und dem Friedenslichtkind Olivia aus Niederglatt traf das Friedenslicht um 17 Uhr beim Schiffsteg Bürkliplatz ein und entzündete die grosse Friedenslicht-Skulptur. Ein kleines Licht – als Zeichen des Friedens – wurde von Mensch zu Mensch weitergeschenkt. Ein Licht, das Freude und Zuversicht ausstrahlt.

Unter dem Motto «Ein Funke Hoffnung» soll diese Aktion der Solidarität Menschen verschiedener Kulturen und Weltanschauungen verbinden – zur Weihnachtszeit und darüber hinaus. In diesem Jahr leuchtet dieses hoffnungsvolle Licht bereits schon zum 26. Mal in der Schweiz.

Die Ministranten trugen das Licht durch die Bahnhofstrasse und die Altstadt zum Hauptbahnhof. Am Hauptbahnhof stillten die Minis ihren langsam aufkommenden Hunger mit einem Hotdog oder einer Bratwurst. In Einsiedeln angekommen trugen sie das Licht in die Jugendkirche, wo Eltern, Geschwister und weitere Personen warteten, um das Licht entgegenzunehmen und es in ihre Häuser und Wohnungen mitzunehmen. Nach der besinnlichen Andachtsfeier und einem wunderschönen Lied von unserem Seelsorger Steffen Michel durfte das Friedenslicht nach Hause getragen werden.

Das Friedenslicht brennt bis am 6. Januar in der Jugendkirche und kann von dort mit Kerzen, die zum Verkauf angeboten werden, mit nach Hause genommen werden.

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