Romreise der 3. Oberstufe

Gerne berichten wir über unsere Reise nach Rom, die wir in der 3. Oberstufe, vom 1. Oktober bis 5. Oktober machen durften. Diese Reise wird uns unvergessen bleiben, denn sie war wirklich wunderschön und wir haben in so kurzer Zeit so viel gesehen. Wir danken Cornelia Pichler und Johannes Schwimmer für diese tolle Reise und Ihre Unterstützung.

Am Dienstag, 2. Oktober war unser erster ganzer Tag in Rom.

Vatikan
Wir haben den Vatikan mit dem eindrücklichen Petersdom angeschaut. Mitten in der Stadt Rom, innerhalb der Vatikanstadt, erhebt sich der beeindruckende Petersdom, die größte Kirche weltweit und wahrlich ein einzigartiges Bauwerk, mit seiner imposanten Kuppel. Wir konnten oben auf der Kuppel einen traumhaften Ausblick über ganz Rom genießen. Steiler Aufstieg, lohnender Weitblick!

Die Statue des hl. Petrus ist eine etwa um 1300 geschaffene Statue aus Bronze, die den sitzenden Simon Petrus zeigt und dem Petersdom seinen Namen gab. Sie gehört seit Jahrhunderten zu den meistbesuchten und bekanntesten Kunstwerken im Petersdom in Rom. Besondere Verehrung geniesst die Figur, weil die Berührung des rechten Fusses Glück bringen soll. Dementsprechend haben über Jahrhunderte Pilger den Fuss soweit verkleinert, dass er fast unkenntlich geworden war und ersetzt werden musste.


Engelsburg
Danach sind wir bei der imposanten Engelsburg über die Brücke, welche über den Tiber führt, mit den prachtvollen zehn Engelsstatuen im Barockstil, welche alle Symbole aus der Passionsgeschichte tragen und einen echten Blickfang darstellen.

Piazza Navona
Nach dieser Brücke ist man dann in der Altstadt von Rom.
Von da ging es über die Piazza Navona, welcher einer der charakteristischen Plätze des barockeren Rom ist. Die Piazza Navona ist besonders bei Künstlern sehr beliebt, obwohl sie natürlich auch für Touristen ein sehr ansprechender Platz ist. Neben vielen Attraktionen, wie Brunnen, Palästen und Kirchen, gibt es hier mehrere Restaurants und Cafés, wo auch wir kurz einkehrten und ein feines Gelati genossen.

Blickfang in Rom sind die vielen wunderschönen Brunnen, einer davon der Fontana dei Quattro Fiumi (Vierströmebrunnen), einer der grössten und berühmtesten Brunnen von Bernini, welcher auf der belebten Piazza Navona steht.


Pantheon
Natürlich durfte auch der Besuch des Pantheons nicht fehlen. Das Pantheon ist ein zur Kirche um geweihtes antikes Bauwerk. Das möglicherweise bereits unter Kaiser Trajan um 114 n. Chr. begonnene und unter Kaiser Hadrian zwischen 125 n. Chr. und 128 n. Chr. fertiggestellte Pantheon hatte mehr als 1700 Jahre lang, gemessen am Innendurchmesser, die größte Kuppel der Welt und gilt allgemein als eines der am besten erhaltenen Bauwerke der römischen Antike. Danach ging es zu der Spanischen Treppe.


Spanische Treppe
Eigentlich heisst die Spanische Treppe in Rom Scalinata di Trinità dei Monti. Der deutsche Name leitet sich von der Piazza di Spagna ab, die am Fuss der Treppe liegt.
Die Spanische Treppe ist in drei Teile aufgeteilt: Ein breiter dreigeteilter Aufgang führt auf die erste Terrasse. Danach geht es weiter hinauf, die Stufen umfließen schließlich eine zweite Terrasse. Das letzte Stück führt ein Aufgang hinauf zur Kirche Trinità dei Monti. Die Dreiteilung der Treppe bezieht sich auf die Heilige Dreifaltigkeit der Kirche.
Übrigens, auch auf dem Platz der Treppe gibt es einen wunderschönen Brunnen, der Fontana della Barcaccia, dieser hat die Form eines Kahns. Dieser soll bei einer Überschwemmung des Tibers an diese Stelle gespült worden sein. Es war eine tolle Stimmung mit vielen Touristen und Römern zugleich.

Trevi-Brunnen
Dieser Besuch war ein Highlight, weil es schon dunkel war und der Brunnen traumhaft schön beleuchtet war. Der Trevi-Brunnen gehört zu den bekanntesten der Welt und muss einfach besucht werden. Der Trevi-Brunnen, italienisch Fontana di Trevi, ist der populärste Brunnen und ist nach dem Vorbild einer großen Bühne gebaut. Er ist 26 Meter hoch und 50 Meter breit.
Nach einer Legende bringt es Glück, Münzen über die rechte Schulter in den Brunnen zu werfen.
Die Einnahmen sollen mittlerweile über 1 Million Euro pro Jahr betragen. Das Geld wird für wohltätige Zwecke gespendet.


Heilige Messe bei uns im Hotel
Am Abend wurden wir herzlich eingeladen am Gottesdienst teilzunehmen, mit einem sogenannten Ablass und zum Gedenken der Schutzengel, welches am 2. Oktober gefeiert wird. Schutzengel sind Engel die von Gott ausgewählt sind und uns durch unser Leben begleiten. Jeder Getaufte hat so einen besonderen Engel an seiner Seite, welchen wir jedoch aktiv Anfragen und um Hilfe bitten sollen. Die Predigt war zwar in italienischer Sprache, jedoch hat uns Pater Anton, diese auf Deutsch übersetzt. Danach wurden wir zu einer "Teilete" eingeladen mit feinen italienischen Spezialitäten. Wir haben heute extrem viel gesehen und über die Grösse dieser Stadt echt gestaunt. Wir sind heute um die 20 km gelaufen, aber jeder Schritt hat sich gelohnt!

Alina Schön
Lea Kälin
Cornelia Pichler

Mittwoch, 3. Oktober

Papstmesse
Am Morgen hiess es früh aufstehen, weil der Besuch der Papstmesse auf dem Petersplatz auf dem Programm stand, welche insgesamt ca. 2 Stunden dauerte. Nach der hl. Messe fuhr Papst Franziskus mit seinem Papamobil um den Petersplatz herum, wo wir Fotos machen konnten.
Es war eine besondere Messe, obwohl wir nichts verstanden, aber so viele Menschen zu sehen, auf diesem grossen Petersplatz war sehr bewegend. Und wir durften noch zur hl. Kommunion gehen, was zwar etwas dauerte, aber ein Erlebnis war. Gleichzeitig fand an diesem Tag, die ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode statt, welche offiziell mit diesem feierlichen Gottesdienst auf dem Petersplatz eröffnet wurde. Und wir waren dabei! Diese Synode dauert noch bis zum 28. Oktober 2018. Dort beraten Bischöfe und Laien aus aller Welt das Thema "Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung". Insgesamt nehmen an der Synode 267 Bischöfe, 23 externe Fachleute und 49 Gasthörer teil. Die Mehrheit von diesen sogenannten Auditores ist zwischen 18 und 29 Jahren alt, Frauen machen etwa die Hälfte aus. Wir haben viele dieser Bischöfe an der Feier gesehen und der Papst begrüsste sie alle persönlich, teilweise mit einer herzlichen Umarmung.

Danach ging es mal wieder zu McDonalds um zu Essen, was wir ja lieben, wenn es auch nicht so gesund ist..., aber eben fein!?

Kolosseum
Am Nachmittag besuchten wir das Kolosseum.
Das Kolosseum ist das grösste der im antiken Rom erbauten Amphitheater, der grösste geschlossene Bau der römischen Antike und weiterhin das grösste je gebaute Amphitheater der Welt.

Heute ist die Ruine des Bauwerks eines der Wahrzeichen der Stadt und zugleich ein Zeugnis für die hochstehende Baukunst der Römer in der Antike. Wir konnten uns schwer vorstellen, wie zu dieser Zeit eine so architektonische Meisterleistung realisiert werden konnte. Obwohl wir lange anstehen mussten, hat sich dieser Besuch gelohnt.

Dann durften wir in Gruppen freie Zeit verbringen, welche wir zum shoppen und Souvenirs kaufen nutzten und stets versuchten einen guten Preis auszuhandeln. Dies gelang uns immerhin ab und zu.

Am Abend assen wir in der Pension, Herr Schwimmer kochte zusammen mit Frau Pichler Spaghetti mit einer feinen Fleischsauce. Vorher gab es einen leckeren Salat und zum Dessert Gelati, wie es sich in Italien gehört.
Es war ein schöner und stimmungsvoller Abend, den alle sehr genossen. Auch die restlichen Hotelgäste, die die Kochkünste ebenfalls sehr lobten. Ein wiederum langer Tag ging zu Ende und wir sanken müde in unsere Betten.

Sven Waser
Fynn Birchler
Elio Maroni
 

Donnerstag, 4. Oktober

Schweizergarde
Heute besuchten wir die Päpstliche Schweizergarde und die Katakomben San Sebastiano. Um 10 Uhr hatten wir eine Führung bei der Schweizergarde. Der Berner Hellebardier Manuel von Däniken machte diese Führung. Er selbst ist seit vier Jahren bei der Garde dabei und Sekretär des Kommandanten. Wir durften die Ausrüstungen und Waffen ansehen. Anschliessend erzählte er uns die Geschichte der Schweizergarde und wie man zum Gardist wird und welche Voraussetzungen man mitbringen muss. Zum Schluss musste er viele Fragen von uns beantworten. Er hat das mit ganz viel Charme, Witz und einem professionellen Wissen getan. Es war wirklich ein großes Erlebnis.
Danach gingen wir mit dem Bus in die Katakomben San Sebastiano.

Katakomben San Sebastiano
Die Katakomben von San Sebastiano sind ein unterirdischer Friedhof in Rom, der sich entlang der Via Appia Antica im Ardeatino-Viertel erhebt. Er ist eine der wenigen christlichen Grabstätten, die immer zugänglich waren. Diesen Namen erhielt die Katakombe erst nach der Beisetzung des Märtyrers St. Sebastian. Ursprünglich hieß sie "ad catacumbas", tiefe Stelle, da sie auf dem Gelände einer tiefen Porzellanerdgrube entstand.

Dort feierten wir zuerst einen Gottesdienst in der Kapelle. Wir mussten das ganze Programm umstellen, weil wir über 40 Minuten auf den Bus warten mussten und mir Verspätung eintrafen. Um 15 Uhr hatten wir eine Führung durch die Gräber der Katakomben. Die Gräber welche wir besichtigten, lagen neun Meter unter dem Fussboden der Basilika. Die Gänge sind auf drei Ebenen ausgelegt und erstrecken sich über ca. zwölf Kilometer. Auch ein weiterer alter Name ist für diesen Ort überliefert: "Memoria Apostolorum", zeitweilig befand sich hier die Gedenkstätte für die Apostel Petrus und Paulus, so wird es zumindest erzählt.

Campo de' Fiori
Zum Schluss gingen wir zum Campo de' Fiori (übersetzt Blumenfeld). Heute werden neben Blumen vor allem frische Lebensmittel von Bauern angeboten. Auf dem Campo findet täglich (ausgenommen sonntags) einer der beliebtesten Märkte Roms statt. In der Mitte des Platzes steht eine im Jahr 1889 errichtete Statue des Philosophen Giordano Bruno, der dort am 17. Februar 1600 als Ketzer verbrannt wurde.
Bei einem leckeren Abendessen ließen wir diesen langen aber spannenden Tag dann ausklingen.

Jessy von Känel
Noelle Stäuble

Kath. Pfarramt
Kloster
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