Ministranten

Am Mittwoch, 4. Juli 2018, pilgerte die Pfarrei Einsiedeln zu Bruder Klaus und Dorothea nach Sachseln und Flüeli-Ranft. Auch 22 Ministrantinnen und Ministranten waren dabei. Die Hälfte von ihnen durfte den Gottesdienst in Sachseln mitgestalten. In der Predigt stellte der Prediger P. Klaus Renggli die Frage: Wie spielt man Frieden? Die Antwort lautete: Auf Jesus hören und auf andere Menschen zugehen.

Nach der Feier traf sich die ganze Minischar zum Bräteln im Flüeli. An einer Feuerstelle bereiteten drei Ministranten das Feuer vor. Mit Bärenhunger wurden die feinen Bratwürste und Cervelas verspeist. Es schmeckte herrlich!

Plötzlich kam eine Gruppe von Flüchtlingen mit einem Betreuer an der Feuerstelle vorbei. Es waren junge Frauen und Männer aus den verschiedensten Ländern der Welt, die ohne Eltern und über grosse Umwege in die Schweiz gekommen sind. Sie nehmen an einem Brückenangebot in Luzern teil. Wie aus heiterem Himmel begrüssten sich die Ministranten und die Flüchtlinge herzlich. Der Funke war gesprungen! Sie spielten Ball, legten Karten und hatten grossen Spass zusammen.

Nochmals die Frage: Wie spielt man Frieden? Die Minis und die Flüchtlinge haben es vorgemacht. Offen sein, aufeinander zugehen, sich auf Neues einlassen, miteinander reden: so kann Friede gespielt werden. Diese spontane Begegnung zeigte, dass "Frieden spielen" immer und überall möglich ist!

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