Romreise der 3. Oberstufe

Rom ist immer eine Reise wert oder alle Wege führen nach Rom

Dienstag: Am frühen Morgen ging es Richtung Vatikan, um die Warteschlange zu umgehen, war frühes Aufstehen angesagt. Der Besuch des Petersdoms und der Kuppel waren heute Morgen das Highlight. Wenn man auf dem Petersplatz steht, sticht der ägyptische Obelisk ins Auge, der ein geschätztes Gewicht von 322 t hat und auf einem Fundament mit vier Bronzelöwen steht. Die Besichtigung der Kuppel des Petersdoms in Rom ist zum Hinaufsteigen recht anspruchsvoll, eine schmale Wendeltreppe führt zu einem der schönsten Aussichtspunkte Roms. Der Aufstieg bis zur in ca. 117 Meter Höhe gelegenen Aussichtsplattform ist ein Erlebnis, das in Rom seinesgleichen sucht – vom tollen Ausblick über die ewige Stadt ganz zu schweigen. Am Nachmittag besuchten wir zu Fuss alle Sehenswürdigkeiten Roms, Engelsburg, Piazza Navona, Spanische Treppe, das Pantheon, den Trevibrunnen und die Tour endete nach über 3 Stunden auf dem Campo del Fiori, einem der schönsten Marktplätze Roms. Wir waren nach dem langen Tag richtig geschafft und legten um die 20 km zurück. Beeindruckend war der Besuch des Pantheons. Es gilt als eines der am besten erhaltenen Bauwerke Roms und ist ein architektonisches Meisterwerk.

Mittwoch: Wieder war frühes Aufstehen auf dem Tagesplan, damit wir an der Papstaudienz einen guten Sitzplatz ergattern konnten, um Papst Franziskus von Nahem sehen zu können. Unser Hotel war sehr nahe am Vatikan und so erreichten wir den Petersplatz zu Fuss in 15 Minuten. Heute am 04.10. war eine spezielle Audienz, da es der Gedenktag des Heiligen Franz von Assisi war, dem Namensvetter unseres aktuellen und sehr charismatischen Papstes. Wir sassen in einer Gruppe sehr lebendiger Kenianer, die sangen und tanzten und so so ihre Lebensfreude bis zum Start der Audienz zeigten. Wir wurden dann auch namentlich genannt und jubelten in die Menge. Es war noch eine Gruppe aus Unteriberg da, wie wir erfuhren. Ganz nahe sahen wir Papst Franziskus in seinem offenen Papamobil vorbeifahren, er winkte äusserst sympathisch in die Menschenmenge, ein echtes Highlight für uns alle. Dann ging es weiter zu den Priscilla-Katakomben in diesen Gräbern sind über 40'000 Menschen begraben. Sehr eindrücklich, dies einmal zu sehen. Wir feierten unter der Erde, in der Katakombe, zusammen mit Pfarrer Werner Demmel, dem Leiter des Pilgerzentrums einen sehr feierlichen Gottesdienst in speziellem Ambiente. Da dachte man automatisch an die vielen verstorbenen Menschen. Danach besuchten wir die Schweizergarde, die für die Sicherheit des Papstes ihr Leben opfern würden. Wir hatten dort eine Führung mit dem Hellebardier Luca Schäfer aus Bern. Einmal hinter die Mauern des Vatikans zu schauen und über die Aufgaben und Pflichten eines Gardisten mehr zu erfahren, lauschten wir gespannt den Worten von Luca. Es war wiederum ein langer und intensiver Tag, aber ein wunderschöner und sehr interessant.

Donnerstag: Heute stand der Besuch des Kolosseums auf dem Plan. Lange Warteschlangen gehören mittlerweile zum Bild Roms. Das Kolosseum, das Wahrzeichen Roms, ist extrem gut erhalten und das grösste im antiken Rom erbaute Amphitheater. Zur Unterhaltung des Kaisers wurden dort zumeist höchst grausame und brutale Veranstaltungen ausgerichtet. Am Nachmittag machten wir mit dem legendären roten Open Bus eine Stadtrundfahrt und konnten Rom nochmals aus einer anderen Perspektive erleben und durch Kopfhörer nochmals die wichtigsten Erklärungen verfolgen und dies bei herrlichem Sonnenschein und bei warmen Temperaturen. Ein feines Abendessen mit italienischen Spezialitäten rundete diesen Tag und die unvergessliche Woche dann genussvoll ab.

In einer langen Reise per Car machten wir uns am Freitagmorgen auf die Heimreise, mit vielen neuen und unvergesslichen Eindrücken und einigen Souvenirs im Gepäck.

Fotos: Cornelia Pichler Ganz

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