Osterfiir

Auch in diesem Jahr lud der Familienträff die Familien zu "Ostern mit allen Sinnen" ein. So wurde am Karsamstag gebastelt, diskutiert, musiziert, gesungen und nach der Osterfiir mit Osterfeuer und Tauferneuerung bis in den späten Abend hinein gemeinsam die Auferstehungsfreude gefeiert.

Am Samstagmorgen traf sich der Familienträff im Hotel Allegro/SJBZ, um die verschiedenen Ateliers einzurichten: Familienosterkerze verzieren, Ostereier anmalen, ein eigenes Tagebuch basteln, die eigenen Sorgen ans Sorgenkreuz nageln, über den Glauben diskutieren, am Gemeinschaftsbild mitwirken oder gemütlich in der Lobby einen Kaffee geniessen.

Für jeden war etwas dabei, Kinder, wie Erwachsene fühlten sich angesprochen. Die Organisation musste gut durchdacht werden, damit sich alle wohl fühlen konnten und man die anderen Gäste im Hotel Allegro nicht störte. Diesmal vielleicht noch etwas mehr, hat dieser Osteranlass inzwischen nämlich derart weite Kreise gezogen, dass man bei 180 angemeldeten Personen stoppte, um den Rahmen nicht zu sprengen. Die Verantwortlichen freuten sich sehr über den grossen Anklang und auch darüber, dass diesmal auch viele Familien aus den Vierteln mit dabei waren.

Um halb zwei hiess somit Franziska Notter-Keller die 45 Familien im Park herzlich willkommen, erklärte den Ablauf und stellte die acht Mitglieder des Familienträffs vor, ohne deren grosses Engagement dieser Tag nicht durchgeführt werden könnte. Weitere freiwillige Helferinnen und ein Firmling unterstützten die Crew an diesem Nachmittag. Ein übersichtliches Handout beschrieb Art und Ort der verschiedenen Ateliers. Manchmal brauchte man ein wenig Geduld, wenn ein Atelier schon besetzt war. Man wird im nächsten Jahr wohl noch ein Atelier zusätzlich einrichten müssen. Aber langweilig wurde es niemandem, da in der Zvieri-Lobby mit Kaffee, Äpfel und Schoggi auch für eine Gesprächspause immer jemand anwesend war.

Nebst den vielen Eltern mit Kindern hatte sich auch eine tolle Gruppe Jugendlicher eingefunden. Für sie bestand diesmal kein spezielles Angebot, was ihnen aber laut persönlichen Feedbacks, sehr angenehm war. Sie konnten frei wählen, ob basteln, diskutieren oder Fussball spielen sie grad lockte.

P. Basil lud zweimal zu einer Gesprächsrunde in die Kapelle ein. Zu "ein Glaube, der uns begleitet" hatte er drei Bibelstellen ausgewählt: Aus dem Alten Testament das Gespräch mit Abraham und seinen drei Besuchern unter der Eiche von Mamre, aus dem Neuen Testament den Weg nach Emmaus, auf dem zwei Jünger Jesus getroffen, aber erst beim Brotbrechen erkannt hatten und der Besuch der schwangeren Maria bei Elisabeth. Es wurden interessante Statements abgegeben – der Glaube hat die Menschen früher begleitet, tut es heut und wird es auch Generationen nach uns begleiten.

Um 17.00 Uhr füllte sich der Park mit vielen Menschen mehr für die Osterfiir. Die österliche Feier begann draussen beim Feuer, welches gesegnet wurde. Eine kleine Herausforderung war dann, vom lodernden Feuer die Osterkerze zu entzünden. Vielleicht symbolisch? Ist es nicht auch immer wieder eine Herausforderung, das Feuer und die Begeisterung für den Glauben in den Menschen zu entfachen…

Mit dem Hallelujagesang zogen die BesucherInnen in die Kapelle. Die Kinder sassen auf bunten Decken in der Mitte. Es war ein wenig eng, aber es fanden alle einen Platz. Die ganze Osterfiir war familiengerecht vorbereitet und gestaltet und die Kinder sangen mit Freude herzhaft mit. Begleitet wurde der Gesang auch in diesem Jahr wieder von einer spontanen ad-hoc Band, bestehend aus Klavier, Klarinetten, Geigen, Gitarre und Cajon unter der Leitung von Michael Schweyer. P. Basil erzählte die Osterbotschaft aus der Kinderbibel und fand herzliche treffende Worte, welche auch die Kinder verstanden.

Nach der Osterfiir durften die Kinder ein Osternestchen suchen, das der Osterhase für sie versteckt hatte. Die Aufregung war gross. Und ebenso der Hunger. Denn nun warteten Spaghetti und Salat.

Um Viertel vor acht trug eine Gruppe das Kreuz ins Dorf, wo es vom Pfarrer und Ministeranten abgeholt und im Pfarreigottesdienst der Jugendkirche miteinbezogen wurde, als Zeichen für eine grosse Glaubensfamilie – auch wenn man an zwei verschiedenen Orten feierte. In diesem Rahmen wäre es gar (noch) nicht anders möglich.

Den Abschluss bildete das vielfältige Dessertbuffet aus den selbst mitgebrachten Süssspeisen. Die Fastenzeit nahm spätestens jetzt ihr Ende und Ostern, das Fest der Auferstehung und somit das wichtigste und schönste Fest von allen, wurde fröhlich gefeiert.

Der Familienträff besteht aus: Markus Keller, Markus Thoma, Jasminka Sakac, Marcel Winet, Veronica Schoenberg, Andrea Kürzi, Antoinette Theiler und Franziska Notter-Keller. Falls Sie weiter über den Familienträff unserer Pfarrei informiert werden möchten, bestellen Sie die Familienpost bitte unter: franziska.notterpfarrei-einsiedeln.ch oder schauen Sie hier.

Kath. Pfarramt
Kloster
8840 Einsiedeln
055 418 62 11
E-Mail
Top